Die Anmeldezahlen der Trierer weiterführenden Schulen

Fünftklässler 2013/14 an weiterführenden Schulen in Trier gesamt: 978 (Vorjahr: 1045) Fünftklässler 2013/14 an den Trierer Realschulen: RS plus Nelson Mandela: 67 RS Plus Ehrang: 45 RS plus Kurfürst Balduin: 40 RS plus Maximin (privat): 81 RS Blandine Merten (priv.): 76 Fünftklässler 2013/14 an den Trierer Gymnasien: Angela Merici (privat): 93 Auguste Viktoria: 126 Friedrich Wilhelm: 84 Friedrich Spee: 44 Humboldt: 112 Max Planck: 113 Fünftklässler 2013/14 an der IGS Wolfsberg: 97

Der Weg zur Wunsch-Schule ist meistens frei

Wenige Wochen nach der politischen Schlacht um den Schulentwicklungsplan beginnt in den weiterführenden Schulen die Vorbereitung für das nächste Schuljahr. Die Anmeldezahlen zeigen, dass die Zukunftsdiskussion noch lange nicht beendet ist.


Leere Stühle, freie Platzwahl: Einige weiterführende Schulen in Trier könnten mehr Schüler aufnehmen als Anmeldungen vorliegen.

Trier. Unterm Strich geht die Zahl der Schüler an Gymnasien, Real- und Gesamtschulen in Trier weiter zurück (siehe Extra). Das führt zu einer gewissen Entspannung der Situation, vor allem an den Gymnasien. Wo im vergangenen Jahr noch massive “Schülerlenkungsmaßnahmen” notwendig waren – also eine Art Zwangszuteilung – ging es in diesem Jahr weitgehend ohne das Eingreifen der Schulaufsicht.
Beim Humboldt- und beim Auguste-Viktoria-Gymnasium konnten alle Wünsche erfüllt werden, vom Max-Planck-Gymnasium gab es zwar Absagen für einige Schüler, die dann weitgehend ans Friedrich-Wilhelm-Gymnasium verwiesen wurden. Aber insgesamt, so schätzt der stellvertretende MPG-Chef Edgar Manz, sei man dieses Mal mit “wenig Lenkung ausgekommen”. Wobei als Wermutstropfen bleibt, dass etwa MPG und HGT höhere Klassenmesszahlen in Kauf nehmen müssen.

Aufatmen am Mäusheckerweg

Eine unübersehbare Erholungstendenz zeigt das Friedrich-Spee-Gymnasium. Waren dort im vergangenen Jahr für die gemeinsame Orientierungsstufe mit der Realschule plus Ehrang 53 Anmeldungen eingegangen, gab es diesmal allein für das Gymnasium derer 44. Die nach heftigem Protest von Lehrern, Schülern und Eltern erfolgte Trennung scheint Früchte zu tragen. Wenn die Zuwachsraten weiter anhalten, könnte sich die Schule stabilisieren. Schulleiter Kajo Kammann wirbt um die “nötige Zeit zur Entwicklung” für das FSG nach der Reform. In den aktuellen Zahlen sieht er eine “angemessene Ausgangslage für die künftige Arbeit”. Nicht nur das FSG scheint zu profitieren: Auch die Realschule am Mäusheckerweg zeigt mit 45 Neuanmeldungen einen deutlichen Aufwärtstrend. Das macht die Sache für die Stadt allerdings nicht einfacher. Denn insgesamt ziehen die drei Realschulen plus nur rund 150 Schüler – notwendig zur Sicherung der Existenz wären angesichts der vom Land geforderten Dreizügigkeit aber zwischen 200 und 230.

Auf Dauer nur zwei Realschulen?

Konkurrent sind dabei nicht nur die Gymnasien, sondern auch die beiden katholischen Realschulen Maximin und Blandine Merten, die mehr Nachfrage verzeichnen als die drei staatlichen zusammen. Wenn das so bleibt, überleben von den letzteren auf Dauer nur zwei. Weil die Nelson-Mandela-RS-plus in der Südstadt stabil die stärkste Nachfrage verzeichnet, der Stadtrat sich aber gerade auch für den Ausbau am Standort Kurfürst-Balduin in Trier-West entschieden hat, bleiben hier viele Fragezeichen.

IGS erstmals mit Rückgang

Erstaunlich ist dabei, dass die Realschule im Westen trotz aller politischen Bekenntnisse weniger neue Schüler vorweisen kann als im Vorjahr. Das dürfte bei der Schulaufsicht ADD für Stirnrunzeln sorgen, wenn die Stadt ihr Entwicklungskonzept vorlegt. Zum ersten Mal wachsen auch für die Integrierte Gesamtschule auf dem Wolfsberg die Bäume nicht in den Himmel. Rund 20 Schüler weniger – das war man bislang nicht gewohnt. Schon länger hört man von der IGS, dass die personelle Ausstattung, die zur Verfügung steht, den hohen Ansprüchen der neuen Schulform nicht gerecht wird.
Aber Schulleiter Josef Linden sieht auch in den Diskussionen um den Schulentwicklungsplan einen Grund für die schrumpfenden Zahlen. Mehrfach war die Forderung aufs Tapet gekommen, die IGS vom Wolfsberg an den Mäusheckerweg zu verlegen. Das habe ebenso zur Verunsicherung beigetragen wie das Signal an Schüler aus dem Landkreis, für sie sei an der IGS kein Platz.

Trierischer Volksfreund Online 08.04.2013

 

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Stadtrat genehmigt nächsten Bauabschnitt IGS Wolfsberg

2018 soll die Gesamtschule fertig sein

Die Integrierte Gesamtschule auf dem Wolfsberg (IGS) kann weiter ausgebaut werden. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen (wir berichteten). Dem Beschluss ging eine Debatte wegen der hohen Kosten von 18,5 Millionen Euro voraus.


Schüler der Klasse 5c der Integrierten Gesamtschule auf dem Wolfsberg während des Unterrichts. Das Schulgebäude wird für knapp 20 Millionen Euro saniert. TV-Foto: Friedemann Vetter

Trier. Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten lernen gemeinsam unter einem Dach, lernen dadurch besser ein soziales Miteinander und werden individuell gefördert. Das ist das Konzept der Integrierten Gesamtschule (IGS), die 2009 beschlossen wurde. Die IGS Trier entsteht in den Räumen der ehemaligen Cusanus-Hauptschule und der ehemaligen Ludwig-Simon-Realschule auf dem Wolfsberg.

Seit 40 Jahren nichts passiert

Umfangreiche Baumaßnahmen sind nötig (siehe Extra). Das Cusanusgebäude ist seit dem Baujahr 1969/70 kaum renoviert worden und nicht barrierefrei zu erreichen. Beide Gebäude sind schlecht gedämmt, und eine Mensa für den Ganztagsbetrieb fehlt auch. Dennoch wird seit dem Schuljahr 2010/2011 dort unterrichtet. “Wir haben das Experiment IGS im laufenden Baubetrieb begonnen”, sagt Schuldezernentin Angelika Birk (Grüne) bei der Stadtratssitzung am Donnerstagabend und verbindet das mit einem Lob an Eltern, Bauleute und Pädagogen. Die geplanten Kosten für den Ausbau zur IGS sind von rund elf Millionen Euro auf 18,5 Millionen Euro gestiegen. Der möglicherweise nötige Neubau einer Sporthalle ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. Angelika Birk spricht trotzdem von einer “Sparversion”. Hinterher habe man einen Bau mit Neuwert. Dennoch sorgt der Millionenbetrag bei den Stadtratsfraktionen für Bauchweh. Joachim Gilles (FDP) fordert die Verwaltung auf, eine einfachere und günstigere Realisierung zu prüfen und stellt die Befürchtung in den Raum, man werde “letztendlich bei 20 oder 25 Millionen Euro landen”. Katrin Werner (Linke) rät, bei Grundsatzbeschlüssen wie dem zur Einrichtung der IGS künftig auch direkt die Baubeschlüsse zu machen, um Situationen wie die nun entstandene zu vermeiden. Hermann Kleber (FWG) geht am weitesten und fordert, den Ausbau erst dann zu beschließen, wenn es eine Prioritätenliste für die gesamten Schulbauten in Trier gibt. Davon aber raten Birk und Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) dringend ab. “Der Zeitplan in der Vorlage ist schon ambitioniert, da darf nichts mehr passieren”, sagt Kaes-Torchiani. Wenn der Beschluss nicht gefasst werde, würden sonst bald Klassen und Fachräume fehlen und müssten durch das Aufstellen von teuren Containern ersetzt werden. Ulrich Dempfle (CDU) spricht angesichts des Baubeschlusses von einem “Blankoscheck” und sagt, man käme “schon ins Grübeln” angesichts der Tatsache, dass ähnliche Projekte im Landkreis günstiger gebaut würden. Corinna Rüffer (Grüne) verweist darauf, dass ihre Fraktion von Anfang an einen anderen Standort favorisiert habe, für eine Verlegung sei es aber nun zu spät. Regina Bux (SPD) meint, man habe schon beim Einrichtungsbeschluss gewusst, dass es teuer werden würde, nun solle man der Schule aber eine Perspektive geben. Der FWG-Antrag wird folgerichtig abgelehnt, der Baubeschluss mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und Linken getroffen.

Extra

Bisher sind schon 1,9 Millionen Euro in der IGS verbaut worden, die Teil der 18,5 Millionen Euro Gesamtbaukosten sind – unter anderem für Brandschutzmaßnahmen im Ludwig-Simon-Gebäude sowie einen neuen Aufzug. In diesem Gebäude sollen im ersten Bauabschnitt nun die ehemaligen Tankräume (190 Quadratmeter) zu Unterrichtsräumen umgebaut werden, denn die Heizung wird auf eine Wärmepumpe umgestellt. Das Cusanusgebäude wird aus Brandschutzgründen bis auf die tragenden Wände entkernt, Fassade, Dach, Fenster und Haustechnik werden energetisch auf neuen Stand gebracht. Auch hier wird eine neue Heizung eingebaut. Der bisherige Innenhof bekommt ein Glasdach und wird zur Mensa, ein Aufzug wird eingebaut. Außerdem werden die Klassenräume im ersten und zweiten Obergeschoss vergrößert. Während der Generalsanierung müssen die Schüler in Containerklassen ausweichen. Das alles muss bis spätestens 2015/16 erledigt sein, denn dann wird wieder im Ludwig-Simon-Gebäude gebaut. Ab Sommer 2017 entsteht hier ein Anbau mit weiteren Klassenräumen. 2018 soll die IGS komplett fertig sein. mic

Trierischer Volksfreund Online 15.03.2013

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Beschlüsse des Stadtrates Trier zur Errichtung der IGS Wolfsberg und Sanierung der Gebäude

 

07.03.2013 040/2013  Integrierte Gesamtschule Auf dem Wolfsberg Grundsatz-/ Bedarfs- und Baubeschluss
23.08.2012 138/2012  Integrierte Gesamtschule Auf dem Wolfsberg; 1. Bauabschnitt (Sofortmaßnahmen I-III) – Sachstandsbericht – Kostenfortschreibung – überplanmäßige Mittelbereitstellung im Finanzhaushalt 2011 gemäß § 100 Gemeindeordnung (GemO)
01.06.2011 197/2011  Integrierte Gesamtschule Auf dem Wolfsberg Fortschreibung der Baukosten für die Sofortmaßnahmen I bis III
03.05.2010 231/2010  Antrag der CDU-Gruppe: Installieren eines Abfallkorbs und Errichten eines Fahrgastunterstandes an der Bushaltestelle Wolfsberg
30.03.2009 153/2009  Einrichtung einer IGS am Standort Wolfsberg mit ganztagsschulischem Angebot
31.03.2009 Einrichtung einer IGS am Standort Wolfsberg mit ganztagsschulischem Angebot (Vorlage liegt bereits vor)
17.06.2010 272/2010  Integrierte Gesamtschule – Aufnahme des Schulbetriebs einschließlich des ganztagsschulischen Angebotes – - Baubeschluss – - Überplanmäßige Mittelbereitstellung gemäß § 100 Gemeindeordnung (GemO)
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Einladung 3. Trierer Inklusionsgespräch 21.02.13

EinladungPlakat3Gespräch210213

Das enorme Interesse an unserer Filmvorführung zum Thema Inklusive Grundschule im Januar bestätigte uns darin, das wichtige Thema früher Inklusionsbemühungen zu vertiefen – gerade jetzt, da uns die Schulstrukturreform sehr beschäftigt. Wir denken: wenn Reform, dann umfassend! Wir haben den Auftrag, Inklusion umzusetzen und nicht bei den – sicher guten und engagierten – integrativen Angeboten in unserer Stadt stehenzubleiben.
“Inklusion von Anfang an – Was brauchen Kitas und Grundschulen, um kein Kind abweisen zu müssen?”
fragen wir daher Eltern, Fachkräfte und Interessierte und möchten darüber in Austausch mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung treten.
Es wird Statements einer Kita- und Grundschulleitung geben, wir werden etwas dazu hören, was Förderschulen anders machen als Grundschulen und wie die Stadt Mainz ihre Kitalandschaft umgestalten will.
In größeren Tischgruppen wollen wir themenspezifisch ins Gespräch kommen.
Kommen Sie, gestalten Sie mit, sagen Sie es weiter – wir freuen uns wieder auf rege Diskussionen und einen fruchtbaren, nachhaltigen Prozess gesellschaftlicher Umgestaltung!

Veranstalter ist der Club Aktiv e.V. in Kooperation mit der Trierer Arbeitsgruppe “Öffnen für Inklusion” und dem Verein EINE Schule für ALLE in der Region Trier e.V..

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie einen Gebärdensprach- oder Schriftdolmetscher benötigen bzw. eine größere Anzahl Plakate oder Handzettel brauchen.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
Ulrike Reichmann
Club Aktiv e.V.
Abt. Selbsthilfe: Beratung, Inklusion
Schützenstraße 20
54295 Trier
Tel.: 0651/97859-215
Fax.:  0651/97859-26
www.clubaktiv.de

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„Vielfalt nutzen: Wie unsere Kinder gemeinsam erfolgreich lernen“

forum – neue bildung

Montag, 18. Februar 2013 um 19.00 Uhr
Aula Schulzentrum Speicher

Frau Prof. Dr. Jutta Standop (Universität Trier), Frau Margret Meier (Schulaufsicht Trier ADD), Herr Markus Häusler (Lehrer IGS Trier), Frau Ruth Ratter (MdL Die Grünen)

Ab 18.15 Rahmenprogramm: Ausstellung und Auskünfte „Essbare Schule Speicher“
„Wir machen Blau…“ (Färbergarten) und „Bienenprojekt“

Eine Kinderbetreuung ist eingerichtet

Wie können unsere Kinder die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen am besten erwerben?
Wie können in einem gemeinsamen Unterricht alle Kinder gefördert und gefordert werden?
Wie kann im Unterricht gleichzeitig mit unterschiedlich Begabten umgegangen werden?
Was müssen Lehrkräfte in einem solchen Unterricht können?
Wie können Eltern sich einbringen und was können sie erwarten?

Bürgerinitiative für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) in Speicher Info unter: www.igs-speicher.de

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Neues Konzept an der RS+ Mäusheckerweg Trier-Ehrang

Realschule plus in Ehrang: Keine gemeinsame Orientierungsstufe mehr

Die gemeinsame Orientierungsstufe (OGS) für die Schüler der Realschule plus Ehrang und des Friedrich-Spee-Gymnasiums ist Vergangenheit. Die Kinder der fünften Klasse werden ab dem Schuljahr 2013/2014 getrennt unterrichtet.

Trier-Ehrang. Lehrer, Schüler- und Elternvertretung des Friedrich-Spee Gymnasiums haben es gefordert: Beim Mainzer Bildungsministerium machten sie sich dafür stark, die gemeinsame Orientierungsstufe mit der Realschule plus Ehrang aufzuheben. Sie fürchteten, dass die integrative Gestaltung der ersten beiden Schuljahre mit Kindern sehr unterschiedlicher Leistungsstärke potenzielle Interessenten abschreckt – gerade bei einem Gymnasium mit dem schnelleren Weg zum Abitur. Im Oktober vergangenen Jahres kam Triers Stadtrat der Aufforderung nach und beschloss die Auflösung der gemeinsamen Orientierungsstufe am Schulzentrum Ehrang. Nun gehen die Schüler beider Schulen bereits ab der fünften Klasse getrennte Wege.
Die Realschule plus Trier-Ehrang, mitarbeitende Unesco-Projektschule, und Schwerpunktschule nimmt zum Schuljahr 2013/14 erstmals Kinder nach dem erfolgreichen Besuch der Grundschule in die 5. Klasse auf. Dazu startet die Realschule plus zum neuen Schuljahr 2013/2014 mit einem neuen pädagogischen Konzept. Dabei sollen andere Formen des Lernens praktiziert und die Selbstständigkeit der Schüler unterstützt werden, erklärt die Schulleiterin Marita Wenz.
Jedes Kind solle so gefördert werden, dass es entsprechend seiner Fähigkeiten einen für sich höchstmöglichen Abschluss erreichen kann. An der Realschule plus wird die Mittlere Reife und der Hauptschulabschluss angeboten.
Zudem sollen zu wichtigen Themenbereichen mehrmals im Jahr fächerübergreifende Projekte durchgeführt werden.
“Diese Projekte sollen die Schüler in die Lage versetzen, sich selbständig Wissen anzueignen und auch verantwortlich miteinander zu arbeiten”, sagt Wenzel. Da schulisches Lernen nicht nur Allgemeinbildung vermitteln soll, sondern auch anwendungsbezogen sein sollte, verbindet die Realschule plus Ehrang schulische und außerschulische Lernorte. Deshalb lernen die Schüler auch außerhalb der Schule. Dazu dienen unter anderem Berufspraktika, Exkursionen und Studienfahrten.
Ab dem kommenden Schuljahr führt die Schule zudem das Lehrerraumkonzept ein. Die Schüler gehen nun zum Lehrer, der Lehrer kommt nicht mehr zu ihnen, erklärt die Schulleiterin. Der Vorteil des Lehrerraumkonzepts gegenüber dem Fachraumprinzip bestehe unter anderem darin, dass die Schüler stets wüssten, wo welcher Lehrer sei. red
Beratungsgespräche für die kommenden Klassen fünf können ab Montag, 28. Januar, in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr unter Telefon 0651-9679860 oder -61 vereinbart werden.

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Die Anmeldungen für die Klassen 5 an der Realschule plus Trier- Ehrang erfolgen in der Zeit vom 15. Februar bis zum 28. Februar, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr im Sekretariat der Schule. Für die Anmeldung sind die Anmeldeunterlagen der Grundschule, das letzte Halbjahreszeugnis und das Familienstammbuch beziehungsweise die Geburtsurkunde mitzubringen.

Trierischer Volksfreund Online 28.01.2013

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Film “Berg Fidel – Eine Schule für alle” am 29.01. 18:00 Uhr Broadway

 

http://www.cinetastic.de/wp-content/uploads/plakat_berg_fidel_eine_schule_fuer_alle.jpg

Die GEW, der Verein EINE Schule für ALLE in der Region Trier e.V., der Behindertenbeirat der Stadt Trier, die Arbeitsgemeinschaft Öffnen für Inklusion, das Broadway Filmtheater und der Club Aktiv e.V. laden alle Interessierten herzlich ein zur Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion (Moderation Dieter Lintz)

am Dienstag, den 29.1.13 um 18 Uhr, Kino 2.

Weitere Informationen zum Film

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forum | neue bildung – Prof. Jutta Allmendinger | WZB & HU Berlin

24. Januar | 17.30 Uhr
Festsaal der ADD Trier | Willy-Brandt-Platz 3

Wie wir unser Bildungssystem verändern müssen
…um unseren Kindern gerecht zu werden

Prof. Jutta Allmendinger | WZB & HU Berlin
Musik: FelAfRAi, St.Martin-Schule Bitburg

Informationen zu den weiteren Veranstaltungen der Reihe forum | neue bildung unter www.ruth-ratter.de:
18.2. 5.3. 11.4. 25.4. 14. & 29.5. 3.6.
Speicher Wittlich Gerolstein Schweich Trier Daun+

 

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19 neue Ganztagsschulen für 2013 in Rheinland-Pfalz geplant

Pressemeldung des Landes Rheinland-Pfalz vom 14.12.12:

19 Schulen im Land haben eine Option zur Errichtung einer Ganztagsschule in Angebotsform zum Schuljahr 2013/2014 erhalten, wie Bildungsministerin Doris Ahnen in Mainz mitteilte. Um endgültig grünes Licht für den Start als Ganztagsschule zu erhalten, müssen die Schulen nun zum 15. März 2013 die vorgeschriebenen Mindestzahlen verbindlicher Anmeldungen für das Ganztagsschulangebot im Schuljahr 2013/2014 nachweisen.

Klassenzimmer; Bild: rlp-ArchivIn Rheinland-Pfalz ist das Interesse am Konzept der Ganztagsschule in Angebotsform nach wie vor groß; Bild: rlp-Archiv

In Grundschulen müssen dafür mindestens 36 Anmeldungen, in allen weiterführenden Schulen mindestens 54 und in den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen mindestens 26 Anmeldungen vorliegen.

„Das Interesse bei Schulen und Schulträgern am Konzept der Ganztagsschule in Angebotsform ist nach wie vor groß, wie die auch in diesem Jahr wieder bemerkenswert hohen Antragszahlen gezeigt haben. Schulen sehen die Chance, das eigene Angebot weiterzuentwickeln und durch zusätzliche pädagogische Angebote Schülerinnen und Schülern mehr Gelegenheit zum Lernen, Üben, Vertiefen, Wiederholen, Experimentieren und Forschen zu geben. Dass dies sinnvoll und notwendig ist, haben nicht zuletzt erst in dieser Woche die internationalen Grundschulleistungsstudien IGLU und TIMSS belegt. Für die Schulträger ist ein Ganztagsschulangebot zudem längst ein Standortfaktor geworden”, hielt die Bildungsministerin fest.

Bei der Optionsvergabe sei es gelungen, durch die Ausweisung von zwölf neuen Ganztagsgrundschulen dafür zu sorgen, dass zum kommenden Schuljahr rund 90 Prozent aller Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden mindestens ein Ganztagsschulangebot im Grundschulbereich machen könnten. Erfreulich hoch sei mittlerweile auch das Interesse am Ganztagsschulbetrieb aus dem Bereich der Gymnasien. Mit den zwei Optionen steige der Prozentanteil der Ganztagsgymnasien auf gut 40 Prozent. Bei den Realschulen plus liegt der Anteil der Ganztagsschulen bereits bei gut 70 Prozent, bei den Integrierten Gesamtschulen bei 87 Prozent.

Wenn alle Schulen ihre Optionen einlösen, kann die Zahl der Ganztagsschulen, die auf der Basis des 2002 gestarteten Landesprogramms arbeiten, im Schuljahr 2013/2014 bei 602 Ganztagsschulen in Angebotsform liegen. Berücksichtigt sind bei dieser Zahl die bereits feststehenden und die noch anstehenden Auswirkungen der Schulstrukturreform, die zum kommenden Schuljahr abgeschlossen sein wird. Zusammen mit den verpflichtenden Ganztagsschulen würde so im Schuljahr 2013/2014 in mehr als 700 allgemeinbildenden Schulen landesweit ein vollwertiges und verbindliches Ganztagsschulangebot gemacht.

Die Anlage mit der Liste der Errichtungsoptionen für neue Ganztagsschulen im Schuljahr 2013/2014 finden Sie hier im PDF-Format.

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Ende der GOS im Schulzentrum Mäusheckerweg

Getrennt statt gemeinsam lernen

Die gemeinsame Orientierungsstufe (GOS) am Schulzentrum Ehrang ist wohl passé: CDU, SPD, FWG und FDP haben beschlossen, dass die Kinder der Realschule plus und des G8-Gymnasiums künftig bereits ab Klasse fünf getrennt unterrichtet werden.

Trier. Die Zukunft der gemeinsamen Orientierungsstufe (GOS, siehe Extra) am Schulzentrum Mäusheckerweg war das emotionalste Thema in der Stadtratssitzung am Dienstagabend. Weiter als die von Grünen und der FDP konnten die Standpunkte dabei nicht auseinanderliegen: “Es gibt keinen pädagogischen Grund für die Auflösung der GOS”, erklärte Gerd Dahm von den Grünen. “Nicht alle Schüler sind gleich, sondern haben unterschiedliche Ansprüche – die GOS muss sofort aufgelöst werden”, forderte dagegen Joachim Gilles (FDP).
Hintergrund des Meinungsstreits: Bei der Verschmelzung von Realschule und Hauptschule zur Realschule plus wurde diese neue Schulform zur sogenannten Schwerpunktschule, die auch Kinder mit Lern- und anderen Behinderungen aufnimmt. “Diejenigen, die eine Auflösung der GOS fordern, sagen nur durch die Blume, worum es ihnen eigentlich geht, nämlich darum, dass das Gymnasium sich nicht um die Inklusion dieser Förderschüler kümmern will. Aber so geht es nicht! Alle Schularten sind zur Integration verpflichtet!”, schimpfte Dahm.
CDU und SPD begründeten ihr Votum für die Auflösung der GOS hauptsächlich damit, dass die zurückgehenden Anmeldezahlen zeigten, dass die Eltern die GOS nicht mehr wollten und durch die sinkenden Schülerzahlen der Fortbestand beider Schulen gefährdet sei. Doch auch darauf hatte Dahm eine Antwort parat: “Die Schülerzahlen gehen nicht zurück, weil die Eltern die GOS nicht wollen.” Bis zur Umwandlung des Friedrich-Spee-Gymnasiums in ein G8-Gymnasium, an dem bereits nach dem 12. Schuljahr das Abitur abgelegt werden kann, wurden Kinder, die an den anderen überfüllten Gymnasien der Stadt keinen Platz mehr erhalten haben, an das FSG verwiesen. “30 Prozent der Schüler sind so ans FSG gelenkt worden”, sagte Dahm. Mit der Umwandlung zum G8-Gymnasium ist es rechtlich nicht mehr möglich, Schüler, die ein normales Gymnasium mit 13 Schuljahren besuchen wollen, an das FSG zu verweisen. “Und deswegen sind die Schülerzahlen gesunken”, erklärte Dahm.
Der Stadtvorstand – Oberbürgermeister Jensen und seine drei Dezernenten – plädierten für den Erhalt der GOS. Um Schwierigkeiten und den erhöhten Aufwand beim gemeinsamen Unterrichten von Kindern aller Leistungsstufen auszugleichen, wollte der Stadtvorstand beim Mainzer Schulministerium auf mehr Unterstützung drängen – etwa durch zusätzliche Lehrer. Der neuen GOS aus Gymnasium und Schwerpunktschule fehle es noch an “Routine, dem Willen zur Zusammenarbeit und Zeit, um zu wachsen”, argumentierte Schuldezernentin Birk (Grüne) in ihrer Beschlussvorlage und bat auch die Lehrer um Unterstützung, die GOS dauerhaft zu etablieren.
Mit ihrem Wunsch, die GOS zu erhalten, standen Stadtvorstand, die Lehrer der Realschule plus und die Fraktionen der Grünen und der Linken allerdings alleine da: Die Stadtratsmehrheit aus CDU, SPD, FWG und FDP stimmte für die Auflösung der GOS, wie zuvor schon der städtische Schulträgerausschuss (der TV berichtete).

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Auch Louis-Philipp Lang, Vorsitzender des Trierer Jugendparlaments, hatte sich in der Stadtratssitzung für die Auflösung der GOS ausgesprochen: “Wenn Sie diese Entscheidung jetzt nicht treffen, dann werden die Schulen auch im nächsten Jahr keinen Zulauf haben”, appellierte der 17-jährige Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums an den Rat.

Meinung
Nur vermeintliche Eliteförderung

Das Argument, Eltern wollten die gemeinsame Orientierungsstufe (GOS) in Ehrang nicht, ist vorgeschoben. Schließlich gibt es am Schweicher Schulzentrum eine Orientierungsstufe gleichen Strickmusters – die riesigen Zulauf hat. Hinter der Auflösung der GOS in Ehrang steckt vermeintliche Eliteförderung: Gymnasialkinder sollen beim Lernfortschritt nicht behindert werden von Kindern, die langsamer lernen. Unsinn ist das nicht nur wegen des grundfalschen Gedankens, dass Bildung bedeute, möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit abzuspeichern – sondern zum Beispiel auch soziale und charakterliche Kompetenz. Dass Elite gefördert wird, ist trotzdem richtig – und passiert auch, zum Beispiel durch die kostenlosen Studienplätze im Land. Eliteförderung darf aber nicht bedeuten, dass Kinder, die ohnehin schon nicht das Glück haben, von der Natur mit großen kognitiven Fähigkeiten beschenkt zu sein, oder die in einem Elternhaus geboren wurden, das dem höchstmöglichen Schulabschluss weniger Bedeutung beimisst, benachteiligt und früh aussortiert werden. c.wolff@volksfreund.de

Extra

Eine Orientierungsstufe ist so etwas wie eine verlängerte Grundschulzeit: Kinder, die am Schulzentrum Mäusheckerweg für die Realschule plus oder das Friedrich-Spee-Gymnasium angemeldet sind, werden in der fünften und sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet. Ab Klasse sieben trennen sich Gymnasial- und Realschulzweig. Bis zur Verschmelzung der ehemaligen Real- und Hauptschule zur Realschule plus im Jahr 2011 lief die GOS gut. Seitdem sind die Anmeldezahlen eingebrochen (der TV berichtete). woc

Trierischer Volksfreund Online 17.10.2012

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Mäushecker: Schulträgerausschuss Stadt Trier schafft Klarheit

Der Schulträgerausschuss der Stadt Trier hat fast einmütig für die Aufhebung der gemeinsamen Orientierungsstufe zwischen der Realschule plus Ehrang und dem Friedrich-Spee-Gymnasium am Standort Mäusheckerweg votiert.

Trier. Schuldezernentin Angelika Birk hatte den Ausschuss zu einer nichtöffentlichen Sondersitzung einberufen, einziger inhaltlicher Tagesordnungspunkt: “Gemeinsame Orientierungsstufe”. Bei den großen Fraktionen CDU und SPD konnte man schon im Vorfeld ahnen, dass sie für eine Trennung stimmen würden – wenn auch seitens der Sozialdemokraten nicht ohne Bauchschmerzen. Dagegen hatten sich schon frühzeitig die Grünen ausgesprochen.
Zuvor war die brisante Entscheidung wie eine heiße Kartoffel immer weitergereicht worden. Lehrer, Schüler- und Elternvertretung von Triers einzigem G8-Gymnasium hatten das Mainzer Bildungsministerium schon vor Monaten kategorisch aufgefordert, die gemeinsame Orientierungsstufe mit der Realschule plus aufzuheben. Sie fürchten, dass die integrative Gestaltung der ersten beiden Schuljahre mit Kindern sehr unterschiedlicher Leistungsstärke potenzielle Interessenten abschreckt – gerade bei einem Gymnasium mit dem schnelleren Weg zum Abitur.
Das Ministerium, das sich grundsätzlich für mehr schulartübergreifenden Unterricht einsetzt, hatte nach langem Zögern die Stadt Trier aufgefordert, die Trennung zu beantragen – wenn sie es denn wolle. Die zuständige Schuldezernentin Angelika Birk, als Grüne ebenfalls eine prinzipielle Befürworterin integrativer Schulformen, reichte die Entscheidung an den Schulträgerausschuss weiter. Und der hat nun für Klarheit gesorgt.
Der Wunsch der Realschule plus Trier-Ehrang nach einer Fortsetzung der gemeinsamen Orientierungsstufe dürfte damit keine Chance mehr haben – auch wenn Mainz das letzte Wort hat. Nachdem das Land aber deutlich gemacht hat, dass es weiter zum Modellprojekt G8 steht, kann es sich dem Wunsch des Gymnasiums und nun auch der Stadt schwerlich entziehen.
Der Handlungsdruck ist ohnehin enorm, konnten doch beide Schulen am Mäusheckerweg zuletzt so wenige Neu-Schüler anlocken, dass ihre Existenz auf dem Spiel steht, wenn keine substanzielle Verbesserung eintritt.

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Damit stellt sich aber auch die Frage, wie die Entwicklung im Bereich der Realschulen plus überhaupt weitergeht. Neben der RS plus Trier-Ehrang gibt es noch Kurfürst-Balduin in Trier-West und Nelson-Mandela in Trier-Süd. Doch die Expertenprognosen sehen nur Bedarf für zwei RS plus in Trier. Und dem Plan, Balduin und Ehrang am Mäusheckerweg zu einer Gesamtschule zusammenzufassen, hat das Land eine Absage erteilt.

Dieter Lintz, Trierischer Volksfreund Online 28.09.2012

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Erst RS+ und dann IGS für Speicher? Die aktuelle Diskussion im TV

  • 09. September 2012

    Es geht nur über die Realschule plus

    … (erster Beigeordneter der VG Speicher) sowie Hans-Albert Kalisch, Vorsitzender der Bürgerinitiative für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) in Speicher, teil. Und bis auf Süssmann sind alle Teilnehmer der Gesprächsrunde einer Meinung: Das Schulzentrum Speicher muss erhalten bleiben. Und … mehr…

  • Speicher
    06. September 2012

    Speicher gibt nicht auf

    … Ginge es nach dem Willen der vor Ort gegründeten “Bürgerinitiative für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) in Speicher“, würde man in der Töpfergemeinde noch einen Schritt weiter gehen. Denn aus Sicht der Bürgerinitiative ist die Einrichtung der Realschule … mehr…

  • Speicher
    29. August 2012

    Noch zu wenige Schüler: Realschule plus gefährdet

    … zu wenige Schüler: Realschule plus gefährdet Aufgeben gibt\’s nicht: Die Bürgerinitiative (BI) für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) Speicher kämpft gemeinsam mit Eltern und Schulleitung, um doch noch IGS-Status zu erhalten. Die große Hürde: Das Schulzentrum braucht 51 … mehr…

  • Speicher
    28. August 2012

    Ohne neue Schüler ist Realschule plus gefährdet

    … neue Schüler ist Realschule plus gefährdet Aufgeben gibt\’s nicht: Die Bürgerinitiative (BI) für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) Speicher kämpft gemeinsam mit Eltern und Schulleitung, um doch noch IGS-Status zu erhalten. Die große Hürde: Das Schulzentrum braucht 51 … mehr…

  • Speicher
    19. August 2012

    Diskussion um das Schulzentrum Speicher geht weiter

    … um das Schulzentrum Speicher geht weiter Die Bürgerinitiative für ein innovatives inklusives Schulzentrum (IGS) in Speicher lädt für Freitag, 7. September, zu einer Podiumsveranstaltung ein. Es geht laut Initiative um die Zukunft des Schulzentrums Speicher. … mehr…

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Trierer Schulkonzept: Es dauert länger als geplant (Dieter Lintz, TV 12.09.12)

Ursprünglich sollte die Entscheidung über die Zukunft der Trierer Schulen bis Mitte November fallen. Nun wird es wohl doch Dezember oder gar Februar bis zu einer Entscheidung des Stadtrates. „Wir suchen lieber in Ruhe eine Gesamtlösung, für die eine Mehrheit absehbar ist“, sagt Schuldezernentin Angelika Birk.

Nach der nicht-öffentlichen Sitzung des Schulträger-Ausschusses zog die grüne Dezernentin sanft die Handbremse. Gutachter Krämer-Mandeau werde, nachdem die Anhörungen nun abgeschlossen seien, sein Konzept um „einige B- und C-Pläne“ (Birk) erweitern. Das werde etwas länger dauern als ursprünglich vorgesehen.

Zudem melden die Stadtratsfraktionen ausführlichen Diskussionsbedarf an – nachdem sie sich im Ausschuss die Argumente aller Seiten anhören konnten. Bis zum November sei das nicht zu schaffen, befindet Birk. Auch wenn sie weiß, dass damit die Möglichkeit verloren geht, erste Maßnahmen bereits in den kommenden Doppelhaushalt 2013/14 einzubringen.

Dass das Gesamt-Konzept renoviert werden muss, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass das Schulministerium in Mainz dem Ansinnen, am Standort Mäusheckerweg eine zweite IGS einzurichten, bis auf Weiteres eine Abfuhr erteilt hat. Die Ministerial-Experten sehen keinen ausreichenden Bedarf.

Damit fällt aber ein wesentlicher Baustein des Konzepts: Krämer-Mandeau wollte am Mäusheckerweg die dortige Realschule plus mit ihrem Pendant in Trier-West zu einer neuen IGS verschweißen. Nun stellt sich die Frage, was in West passiert und wie man den gut ausgebauten, aber derzeit wenig gefragten Standort am Mäusheckwerweg belegt. Die IGS vom Wolfsberg hierher verlegen, wie es den Grünen vorschwebt? Ein Grundschulzentrum für alle Nord-Grundschulen, wie mancher spekuliert? Da spielt alles ineinander. „Wir müssen wohl ein neues Gesamtpaket schnüren“, ahnt Angelika Birk.

Fest steht, dass der Handlungsbedarf am Mäusheckerweg groß und akut ist, weil sich für die beiden vorhandenen Schulen die Existenzfrage stellt. Birk will noch in diesem Monat eine Sondersitzung des Schulträger-Ausschusses anberaumen, der entscheiden soll, ob man in Mainz die vom Gymnasium geforderteAbschaffung der gemeinsamen Orientierungsstufe der RS-plus und des FSG beantragt. Eine klare eigene Position ist der Grünen-Politikerin nicht zu entlocken.

Ein deutlich stärkerer Akzent als bisher soll bei den Beratungen auf die weiterführenden Schulen gelegt werden. Gymnasien und Berufsbildende Schulen waren im Rahmen einer betont sachlichen Debatte am Dienstag im Ausschuss offensiv aufgetreten und hatten auf eigene Probleme wie den massiven Raummangel aufmerksam gemacht.

Meinung
Trier entscheidet nicht allein

Wenn es bei der Verschiebung nur darum geht, die notwendige Zeit zu gewinnen, um eine Konsens-Lösung zu finden, dann ist das vernünftig. Wäre es dagegen der Beginn eines Verschiebebahnhofs, an dessen Ende von einem runden Konzept nur noch ein paar Fetzen übrig bleiben, wäre es eine Katastrophe. Der bisherige Verlauf der Debatte gibt zu Hoffnung Anlass. Die meisten Fraktionen haben verstanden, dass ein “weiter so” die ohnehin prekäre Situation der städtischen Schulen dramatisch verschärfen würde – so weit ist Berater Krämer-Mandeau immerhin durchgedrungen. Da sollte man auch die Mühe und die Zeit investieren, nach einem Konsens zu suchen. Allerdings zeigt die IGS-Absage, dass es neben allen Trierer Akteuren mit Bildungsministerium und Schulaufsicht noch weitere Entscheidungsträger gibt. Die Signale, die aus Mainz und von der ADD kommen, sind widersprüchlich. Einerseits fordert man konsequentes Sparen und detaillierte Planung. Andererseits scheint man durchaus gewillt, die Trierer Pläne, wenn sie denn nicht passen, zu torpedieren. Das wäre schizophren. Es kann nicht Aufgabe der ADD sein, bis in kleinste kommunalpolitische Entscheidungen wie etwa den Standort einer Grundschule hineinzuregieren. d.lintz@volksfreund.de

Trierischer Volksfreund Online 12.09.2012

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Einladung 2. Trierer Inklusionsgespräch 20.09.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Namen der Veranstalter möchte ich Sie ganz herzlich zum 2. Trierer Inklusionsgespräch unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Angelika Birk am Donnerstag, den 20.9.12 um 18.30 Uhr in den Bürgersaal des Bürgerhauses Trier-Nord einladen (sh. Anhang). Wir wollen den begonnen Austausch zu Inklusionsthemen fortführen und widmen uns dieses Mal, Anregungen von Teilnehmenden des ersten Gespräches folgend, dem Thema “Wohnen – Wo, wie und mit wem ich will!”.

Wir wollen uns damit beschäftigen, was inklusives Wohnen meinen kann und kurz umreißen, was Trier in dieser Hinsicht bereits zu bieten hat. Ein Blick nach Bielefeld soll unseren Horizont erweitern und zeigen, wie Herausforderungen andernorts gemeistert werden.

Besonders freuen wir uns, dass uns Sozialministerin Malu Dreyer persönlich darüber informieren möchte, wie die Landesregierung Bemühungen zur Umsetzung von Inklusion im Bereich Wohnen unterstützt. Wünsche und ganz persönliche Erfahrungen von Menschen mit verschiedenen Behinderungen hier in Trier leiten über zum Austausch über Ihre Anliegen und gemeinsame Überlegungen, wie es in Trier in Bezug auf das Thema Wohnen weitergehen soll. Sie haben wieder Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen, wir sammeln Themen für die nächsten Gesprächsrunden und lassen den Abend in lockerer Gesprächsatmosphäre ausklingen.

Kommen Sie, gestalten Sie mit, sagen Sie es weiter – wir freuen uns wieder auf rege Diskussionen und einen fruchtbaren, nachhaltigen Prozess gesellschaftlicher Umgestaltung!
Veranstalter ist der Club Aktiv e.V. in Kooperation mit der Trierer Arbeitsgruppe “Öffnen für Inklusion” und dem Verein EINE Schule für ALLE in der Region Trier e.V..

Ulrike Reichmann

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